Die Bedrohung durch Arzneimittelfälschungen ist allgegenwärtig und eine internationale Herausforderung für alle Beteiligten der pharmazeutischen Lieferkette.

Fälschungssichere Medikamentenverpackungen sind ein Muss

Wie brisant das Thema Arzneimittelfälschung ist, haben in dieser Woche diverse Sendungen auf Bayern 2 gezeigt – in der ARD war das Programm am Mittwochabend sogar komplett diesem Themenkomplex gewidmet. Höhepunkt des Themenabends der Fernsehfilm „Gift“ des Regisseurs Daniel Harrich mit Heiner Lauterbach in der Hauptrolle.

Mit 24 Bildern illustriert unser Geschäftsbereich Schreiner MediPharm, wie individueller Produkt- und Markenschutz zur Sicherung der Lieferkette in der Pharmaindustrie aussehen kann. Dabei dreht es sich einerseits um die Aspekte Erstöffnungsanzeige und Manipulationsschutz sowie Fälschungsschutz in allen Sicherheitsstufen (offen, halbverborgen, verborgen und digital). Darüber hinaus spielen die Themen Identifikation und Rückverfolgung eine wichtige Rolle. Hintergrund dafür ist die EU-Verordnung 2016/161 zur Fälschungssicherheit von Arzneimitteln.

Denn am 9. Februar 2019 endet die Übergangsfrist für Pharmahersteller: Jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel muss dann mit einer individuellen Seriennummer in Form eines 2-D-Codes (DataMatrix) sowie einer Vorrichtung gegen Manipulationen der Verpackung versehen werden. So sollen Patienten vor gefälschten Medikamenten geschützt werden.

Kombinieren die Hersteller verschiedene Merkmale, entstehen komplexe Sicherheitslabels, die Fälschern erfolgreich das Handwerk legen. Das ist zwingend nötig, denn die Bedrohung durch Arzneimittelfälschungen ist allgegenwärtig und eine internationale Herausforderung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass in Industrieländern bis zu sieben Prozent und in Entwicklungsländern 30 bis 70 Prozent aller Medikamente Fälschungen sind. Da die Gewinnspannen hier bedeutend höher sind als bei Drogenhandel oder Zigarettenschmuggel, sind zunehmend auch weltweit operierende Fälschersyndikate involviert. Die legale Vertriebskette wird beispielsweise mit Hilfe von Internetapotheken umgangen und Produkte hinsichtlich ihrer Identität, Inhaltsstoffe oder Herkunft falsch gekennzeichnet. Betroffen sind alle Darreichungsformen, also Tabletten, Infusionen, Spritzen, Salben und Lösungen unabhängig ob Generika oder patentgeschützte Präparate, ob verschreibungspflichtig oder nicht.

Weitere Informationen zu Schreiner MediPharm und den innovativen Lösungen rund um Produkt- und Markenschutz in der Pharmaindustrie finden Sie unter www.schreiner-medipharm.com

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