Beiträge

Der Handel mit gefälschten Medikamenten boomt. Die Gründe: Hohe Gewinnmargen, geringes Entdeckungsrisiko und eine zum Teil recht niedrige Bestrafung, denn in einigen Ländern wird die Herstellung gefälschter Medikamente juristisch als Patentrechtsverletzung gehandhabt und nicht als das, was es eigentlich ist: die Gefährdung von Menschenleben. Bei sehr fälschungsgefährdeten Medikamenten bieten verborgene Merkmale wie Mikropartikel daher einen besonders sicheren Echtheitsnachweis.

Im September 2017 wurde zum zehnten Mal die “Operation PANGEA” durchgeführt – eine von Interpol koordinierte Aktion gegen den Handel mit gefälschten und illegalen Arzneimitteln im Internet, an der sich über 100 Staaten beteiligten. Beschlagnahmt wurden 25 Millionen illegale und gefälschte Arzneimittel im Wert von über 50 Millionen US-Dollar. Eine Rekordzahl, die eine schnelle und sichere Authentifizierung eines Originalprodukts für Zoll, Ärzte, Apotheker und Endkunden erfordert.

Um gefälschte Arzneimittel auf den Markt zu bringen, wählen Produktpiraten oft eine simple jedoch bedrohliche Methode: Sie öffnen die Verpackung und tauschen den Inhalt aus. Ist die Medikamentenverpackung mit einem herkömmlichen Etikett verschlossen, schneiden es die Produktfälscher einfach durch und überkleben es erneut – vom Patienten bleibt das oft unbemerkt. Das Cut-Through-Indicator Seal macht Fälschern jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Wenn es um die Absicherung der Wertschöpfungskette geht, spielen digitale Technologien in den Fälschungsschutzstrategien pharmazeutischer Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle. Denn ob ein wirksames Medikament oder möglicherweise gesundheitsgefährdendes Imitat vorliegt, müssen Pharmahersteller, Händler und Inspektoren rasch beantworten können.

Wie brisant das Thema Arzneimittelfälschung ist, haben in dieser Woche diverse Sendungen auf Bayern 2 gezeigt – in der ARD war das Programm am Mittwochabend sogar komplett diesem Themenkomplex gewidmet. Höhepunkt des Themenabends der Fernsehfilm „Gift“ des Regisseurs Daniel Harrich mit Heiner Lauterbach in der Hauptrolle.

Längst sind aus den Etiketten auf Verpackungen für Pharmazeutika Hightech-Produkte mit einer Vielzahl von Funktionen geworden – das beweisen die innovativen Produktlösungen, die unser Geschäftsbereich Schreiner MediPharm auf der interpack in Düsseldorf vorstellt. Als besonderes Highlight zeigt Schreiner MediPharm in Halle 7A (Stand B02) eine brandneue Kennzeichnungslösung für Spritzen sowie smarte Labels mit integrierter NFC-Technologie.

In Europa hat unser Geschäftsbereich Schreiner MediPharm sein neues Booklet-Label mit integriertem Sicherheitssiegel und digitalen Features Anfang Februar bereits erfolgreich auf der Pharmapack in Paris präsentiert. Nun steht Mitte März im Rahmen der Interphex in New York auch der Launch für den US-Markt an

In jedem von uns schlummert eine dunkle Seite… Die Besucher der Pharmapack können in diesem Jahr in Halle 4 am Stand von Schreiner MediPharm (M31) testen, wie viel kriminelle Energie in ihnen steckt. Die Herausforderung: Jeder darf versuchen, Verschlusssiegel für Pharmaverpackungen unseres Geschäftsbereichs zu öffnen, ohne dass die Manipulation erkennbar ist. Hintergrund für die Aktion ist die EU-Verordnung 2016/161 zum Fälschungsschutz, die in spätestens zwei Jahren von allen Pharmahersteller

Unser Geschäftsbereich Schreiner MediPharm ist mit seinen intelligenten Produktlösungen für die Pharmaindustrie auch im indischen Markt aktiv. In dieser Woche präsentieren die Kollegen auf der CPhI India in Mumbai das breite Portfolio an Spezialetiketten, die zusätzliche Funktionen übernehmen und durch innovative Features das Endprodukt aufwerten und vom Wettbewerb differenzieren.

Auf der Konferenz „The Universe of Prefilled Syringes & Injection Devices“ (PDA) dreht sich alles um vorgefüllte Spritzen und Injektionssysteme. Der weltweite Branchenevent fand im Oktober 2016 im kalifornischen Huntington Beach statt und diente als Plattform, um die neuesten Entwicklungen zu Regularien, Technologien und Markttrends in diesem Bereich zu diskutieren. Unsere Kollegen von Schreiner MediPharm waren vor Ort und haben unter anderem NFC-Anwendungen und multifunktionale Lösungen für Pe