12 Monate, 12 Lösungen – Countdown zur EU-Fälschungsrichtlinie

Das Pharma-Security Feature im Oktober: NFC-Label zum digitalen Manipulationsnachweis

Behandlung durch Selbstmedikation mit Autoinjektoren – ein Trend, der stetig wächst. Dem Patienten ist die einfache und sichere Handhabung wichtig, für Pharmahersteller sind der Schutz des Patienten vor gefälschten Medikamenten und die sichere Supply Chain essentiell. Die EU-Direktive fordert neben der Serialisierung den Manipulationsschutz der Umverpackung, berücksichtigt jedoch nicht den Erstöffnungsnachweis von Injektionssystemen. Das NFC-Label für Autoinjektoren leistet genau das.

Es ist ebenso benutzerfreundlich wie sicher: Das NFC-Label zum digitalen Manipulationsnachweis umschließt den Autoinjektor einschließlich der Kappe und verfügt über einen integrierten NFC-Chip, der sich ganz einfach via Smartphone-App auslesen lässt: Vor dem ersten Öffnen der Kappe prüft der Patient zunächst, ob das Produkt ein Original ist und erhält eine entsprechende Bestätigung. Nach dem Öffnen von Kappe und Label und anschließendem, erneutem Auslesen des NFC-Chips, erscheint ein Warnhinweis auf dem Smartphone, der anzeigt, ob das Produkt bereits geöffnet und möglicherweise manipuliert wurde. Patienten können somit einfach, schnell und überall ihre Injektionshilfe auf Unversehrtheit prüfen – und haben vor allem die Gewissheit, ein sicheres Medikament erhalten zu haben.

Mit dem neuen NFC-Label und der dazugehörigen Smartphone-App können Anwender zweifelsfrei prüfen, ob das Produkt noch originalverschlossen ist oder bereits geöffnet wurde.

Um den Patienten während der Selbstmedikation optimal zu unterstützen, können vom Pharmahersteller zusätzliche interaktive Anwendungen in den NFC-Chip eingebunden werden, etwa Produktinformationen, Demovideos oder spezielle Apps. Ein zusätzlich integriertes Geotracking ermöglicht es, eventuelle Graumarktaktivitäten in lokalen Märkten zu erkennen.

Das digitale NFC-Label für Autoinjektoren kann problemlos an bestehende Labeldesigns angepasst werden und hat keinen Einfluss auf die normale Anwendung durch den Patienten. Für Pharmahersteller erhöht die smarte Label-Lösung von Schreiner MediPharm die Produkt- und Patientensicherheit, unterstützt die Integrität der Supply Chain. – und schließt damit eine mögliche Risikolücke in der EU-Direktive.

In der Blogserie von Schreiner MediPharm „12 Monate, 12 Lösungen: Der Countdown zur EU-Fälschungsrichtlinie“ stellen wir zwölf Monate lang zwölf ausgewählte Sicherheitsfeatures vor, mit denen Arzneimittelverpackungen fälschungssicher gemacht werden können.

Weitere Informationen zu Schreiner MediPharm und den innovativen Lösungen für die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik finden Sie unter: www.schreiner-medipharm.com

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