Geheimnisse der Getriebekennzeichnung

Ein Getriebe dient dazu, eine Eingangsdrehzahl in eine höhere oder niedrigere Ausgangsdrehzahl umzuwandeln. In der Automobilbranche sowie im Maschinen- und Schiffsbau sind verschiedene Varianten im Einsatz. Lenkgetriebe übertragen die Drehbewegung des Lenkrades über Gestänge auf die Spurstangen. Wechselgetriebe in der Schaltung funktionieren mechanisch über Zahnradpaare. Kardangetriebe ermöglichen den Drehzahlausgleich zwischen kurveninnerem und kurvenäußerem Antriebsrad.

So unterschiedlich die Getriebearten sind, so vielfältig sind auch die jeweiligen Kennzeichnungsmöglichkeiten, die bei den Kunden unseres Geschäftsbereichs Schreiner ProTech im Einsatz sind. Beliebt sind zum Beispiel PreScript Etiketten, die mit allen gewünschten Daten vorbedruckt werden. PolyScript Labels dagegen beschriftet der Kunde individuell im Fertigungsprozess nach. Wird häufig zwischen verschiedenen Produktvarianten gewechselt, die zugleich unterschiedliche Kennzeichnungsformate benötigen, fällt die Wahl häufig auf die Color-Laserfolie. Und last, but not least, spielen auch RFID-Lösungen für die Getriebekennzeichnung eine entscheidende Rolle, da sie eine lückenlose Dokumentation und effiziente Prozesse in Produktion und Logistik erlauben.

Für die Getriebekennzeichnung bietet Schreiner ProTech drei Varianten: Pre- bzw. PolyScript Labels, RFID-Etiketten oder Color-Laserfolie.

Drei Varianten der Getriebekennzeichnung: Pre- bzw. PolyScript Labels, RFID-Etiketten oder Color-Laserfolie.

Und welche davon ist nun die Optimale Lösung? Getriebegehäuse bestehen aus unterschiedlichen Werkstoffen wie Grau-, Grafit- oder Stahlguss beziehungsweise aus Leichtmetall-Gusslegierungen mit Magnesium, Silicium oder Aluminium. Ihre Oberflächenstrukturen sind unterschiedlich rau. Zudem unterscheiden sie sich bezüglich ihrer Vorbehandlung etwa mit Öl, ihrem Lebenszyklus und der Temperatur, die sie aushalten müssen. Und genau hier kommt das umfassende Know-how von Schreiner ProTech ins Spiel. „Nach einer Analyse der spezifischen Anforderungen finden wir für jeden Kunden die individuell beste Lösung zur Kennzeichnung seines Getriebes“, erklärt Produktmanager Christian Bode.

Bleibt nur noch eine Frage: Warum überhaupt das Ganze, wieso müssen Getriebe beschriftet werden? Klar, das eine sind simple Informationen für alle Beteiligten – wie die Identifikationsnummer, Produktionsdaten, Codes und der Produktname. Doch es steckt noch mehr dahinter: Normen wie die ISO TS 16949 schreiben es vor. In vielen Fällen muss die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus gewährleistet sein. Und immer wichtiger werden die RFID-Lösungen aufgrund einer intelligenten Produktionssteuerung im Sinne von Industrie 4.0!

In einer Blogserie stellt der Geschäftsbereich Schreiner ProTech derzeit innovative Möglichkeiten moderner Produktkennzeichnungen vor. In den vergangenen Wochen ging es um innovative Typenschilder, die zugleich Schutz vor Fälschung beziehungsweise Schutz vor Manipulation bieten sowie das Kleben auf schwierigen Untergründen wie Öl. Themen in nächster Zeit werden u. a. das NFC-Typenschild, Klapplaminate sowie Lösungen für Herausforderungen Dampfstrahl- und Acetonbeständigkeit sein.

2 Kommentare
  1. Avatar
    finn sagte:

    Bin dem Link zu den Geschäftsbereichen gefolgt, habe aber nichts gefunden. Brauche ein Getriebe für ein individuell designtes Fahrzeug. Soll aber das Mechatronikmodul ersetzen. Die Kennzeichnungen könnten mir helfen.

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    • Avatar
      Markus Liedl sagte:

      Für Getriebe sind wir der falsche Ansprechpartner. Wir stellen Labels, Etiketten, Kennzeichnungslösungen her mit denen Getriebe in der Fertigung gekennzeichnet werden. Nicht die Getriebe selber.

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