Kombi-Label: Das aus 1 mach 2 Prinzip

In vielen Branchen spielen Rückverfolgbarkeit und Verbauungsnachweise eine entscheidende Rolle. Normen wie die ISO/TS 16949 schreiben zum Beispiel für die Serien- und Ersatzteilproduktion in der Automobilindustrie vor, dass jedes Element im Endprodukt zu jedem Zeitpunkt eindeutig gekennzeichnet und damit identifizierbar sein muss. Es geht dabei um Informationen wie das Herstellungsdatum, das Verfallsdatum oder die Chargen-Nummer. Alle Beteiligten sind verpflichtet, entlang der gesamten Supply Chain Aufzeichnungen über die verbauten Teile zu führen und alles genau zu dokumentieren. Dafür hat Schreiner ProTech ein perfektes Produkt im Repertoire: das Kombi-Label. Es bietet eine kostengünstige Dokumentation und lässt sich schnell und einfach verarbeiten – sowohl manuell als auch automatisch. Zudem kann der Kunde kurz bevor das Kombi-Label auf das Produkt verspendet wird, individuelle Informationen mittels TTR-Druck aufbringen.

Ein konkretes Beispiel für ein Kombilabel ist das Warnhinweisschild bei der Herstellung eines Airbag-Moduls.

Ein konkretes Beispiel für ein Kombi-Label ist das Warnhinweisschild bei der Herstellung eines Airbag-Moduls.

Doch wie funktioniert das genau? Nach dem Prinzip „aus 1 mach 2“! Das Kombi-Label besteht aus zwei oder mehr Etiketten, die anfangs miteinander verbunden sind und später an unterschiedliche Orte geklebt werden können. Entweder kleben sie getrennt durch eine Silikonschicht aufeinander oder können durch eine Perforation voneinander getrennt werden. „Die Herausforderung für uns liegt darin, die genauen Dokumentationsbedürfnisse des Kunden herauszufinden und den Aufbau des Kombi-Labels exakt darauf abzustimmen. Insbesondere fokussieren wir uns dabei auf den Verspendeprozess beim Kunden, damit das Label den Produktionsablauf nicht stört und keine Ausfallzeiten entstehen“, schildert Produktmanager Christian Bode. Eine umfassende Beratung, Laboruntersuchungen des Klebeuntergrunds sowie bei Bedarf Unterstützung durch das Competence Center Schreiner Services bezüglich der Spendeanlagen und TTR-Drucker für die Nachbeschriftung sind selbstverständlich.

Ein konkretes Beispiel ist das Warnhinweisschild bei der Herstellung eines Airbag-Moduls. Verbaut ein Automobilproduzent das Modul in ein Fahrzeug, wird der Dokumentationsteil des Etiketts abgenommen und als Verbaunachweis in die Dokumentation geklebt. Damit ist die Einhaltung der ISO/TS 16949, 7.5.3 (Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit) gewährleistet.

In einer Blogserie stellt der Geschäftsbereich Schreiner ProTech derzeit innovative Möglichkeiten moderner Produktkennzeichnungen vor. In den vergangenen Wochen ging es um innovative Typenschilder, die zugleich Schutz vor Fälschung beziehungsweise Schutz vor Manipulation bieten. Außerdem standen selbstklebende Labels auf öligen Untergründen sowie die Geheimnisse der Getriebekennzeichnung im Fokus. Themen in nächster Zeit werden u. a. das NFC-Typenschild, Klapplaminate sowie Lösungen für Herausforderungen Dampfstrahl- und Acetonbeständigkeit sein.

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