Labels auf Luft: Komfort-Kennzeichnung

Schaumstoff als Untergrund für Kennzeichnungslösungen stellt durch seine feine Schwammstruktur hohe Anforderungen an den Klebstoff: Durch die vielen kleinen Löcher muss das Label – beispielsweise auf Matratzen – quasi auf „Luft“ dauerhaft halten.

A challenge: Labels that must adhere to a lot of small holes, for instance on mattresses.

Ein Herausforderung: Optimale Etiketten für Matratzen, Schaumstoff oder andere verformbare Untergründe.

Eine Möglichkeit sind Etiketten auf PE-Basis. Diese lassen sich allerdings nur schwer verformen und geben dabei auch noch unschöne Geräusche von sich. Und, um beim Beispiel Matratzen zu bleiben, das stört den Schlaf! Deshalb haben die Kennzeichnungsexperten von Schreiner ProTech eine innovative Lösung ausgetüftelt: Acetatseide und ein Transferkleber sind der optimale Materialverbund für solche Fälle. Hohe Haftkraft gilt dabei als wichtigstes Kriterium für den Kleber. Als Obermaterial wird eine Folie in Satinqualität verwendet, die Knittergeräusche verhindert. „Der speziell entwickelte Etikettenaufbau ermöglicht die zuverlässige Fixierung der Labels auf unterschiedlichen Schaumstoffen“, erinnert sich Entwickler Sebastian Baur.

A peaceful sleep - because the label is firmly attached to the mattress and has become one with it.

Entspannter Schlaf – weil das Label sich harmonisch mit der Matratze verbunden hat und nicht stört.

Ein konkretes Anwendungsbeispiel hat er auch auf Lager: Ein renommiertes und weltweit tätiges Unternehmen in der Polyurethan-Schaumstoffproduktion entwickelt Schaumstoffkerne, die maßgeschneidert für den jeweiligen Matratzenhersteller angefertigt werden. Bei mehreren hundert Schaumstoffen muss dabei eine dementsprechende Kennzeichnung der unterschiedlichen Sorten erfolgen. Herkömmliche Selbstklebeetiketten haben sich als nicht ausreichend haftend erwiesen. Der zuständige Projektmanager erinnert sich: „Unsere ursprüngliche Kennzeichnungslösung war nicht optimal. Wir mussten mittels Heißleimpistole nacharbeiten. Ein komplizierter Prozess, der unnötige Kosten verursachte.“ Die von Schreiner ProTech entwickelte Label-Konstruktion ist zwar im Vergleich zur ursprünglichen Kennzeichnung aufwendiger, aber durch den Wegfall eines Prozessschrittes entstehen im Endeffekt Einsparungen. Und so sind alle froh: das Entwicklungsteam, der Kunde und am Ende all die Männer und Frauen, die auf den Matratzen schlafen und durch die Kennzeichnung keinerlei Einschränkungen hat – weil das Label sich so harmonisch mit der Matratze verbunden hat und quasi eins mit ihr geworden ist.

In einer Blogserie stellt der Geschäftsbereich Schreiner ProTech derzeit innovative Möglichkeiten moderner Produktkennzeichnungen vor. In den vergangenen Wochen ging es um innovative Typenschilder, die zugleich Schutz vor Fälschung beziehungsweise Schutz vor Manipulation bieten. Im Fokus standen außerdem Kombi-Label, das NFC-Typenschild, RFID-Etiketten, das Kleben auf schwierigen Untergründen wie Öl sowie die Geheimnisse der Getriebekennzeichnung. Themen in nächster Zeit werden u. a. Klapplaminate sowie Lösungen für Herausforderungen Dampfstrahl- und Acetonbeständigkeit sein.

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