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Schreiner LogiData auf der RFID tomorrow: RFID-Labels für industrielle Montageketten

Das Fachmagazin „RFID im Blick“ lädt am 19. und 20. September Anwender, Technologieanbieter und alle Interessierten, die zukünftig mit der RFID-Technologie Prozesse verändern wollen, zum zweitägigen Fachkongress „RFID tomorrow“ nach Düsseldorf ein. Vor Ort ist Frank Linti, Business Development Manager RFID, aus unserem Competence Center Schreiner LogiData. Am Messestand führt er Gespräche mit Interessenten, in einem von 35 SpeedLabs spricht er über spezielle Label-Entwicklungen, welche die Automotive-Industrie bei der Komponentenkennzeichnung einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen.

„Die Automobilproduktion steht an der Schwelle zu tiefgreifenden Umwälzungen. Die klassische Serienfertigung mit nur einer Produktversion in hohen Stückzahlen wird immer schwieriger, der Wunsch des Kunden nach immer mehr Individualität wird stetig größer“, erklärt Linti. „Klassische“ Produktionssysteme sind dafür nicht optimal aufgestellt. Zukünftige Montagelinien müssen sich hochflexibel auf häufig ändernde Anforderungen einstellen können. Das Bindeglied zwischen den Bauteilen und der Fertigungsstraße ist RFID.

RFID-Label unterstützen selbstorganisierende Prozesse

Schreiner LogiData entwickelt und produziert seit vielen Jahren für unseren Geschäftsbereich Schreiner ProTech Lösungen speziell für die Automobilproduktion. „Mehrere 100.000 Label unterschiedlichster Bauform wurden bei allen großen OEMs und Zulieferern getestet, um die bestmöglichen Label-Bauformen zu den verschiedenen Anforderungen der Bauteile zu erhalten. Im Prototypenbau ist RFID heute bereits ein wichtiger Baustein, um den jeweils aktuellen Bauzustand zu dokumentieren. Jetzt gilt es, den Sprung in die Serienproduktion zu vollziehen“, sagt Linti, „RFID-Labels an Bauteilen ermöglichen einen nahezu selbstorganisierenden Montageprozess ohne den permanenten Abgleich mit einem zentralen System. Das ist ideal, da auch heute noch ein Großteil der in der Produktion eingesetzten Produktionsmaschinen keinen Netzwerkanschluss haben.“

Autos oder Kühlschränke

Die auf der „RFID tomorrow“ präsentierten Label-Lösungen für die Automobilindustrie sollen ein Beispiel sein für das Optimierungspotenzial in Montagezyklen, wenn RFID genutzt werden, so Linti: „Im Endeffekt ist es unerheblich, ob Autos oder Kühlschränke produziert werden. Ein industrietaugliches RFID-Label am Bauteil ermöglicht eine Verschlankung der Produktion durch die Schaffung einer höchstmöglichen Prozesstransparenz. Label aus dem Portfolio von Schreiner ProTech passen in jede industrielle Umgebung, ganz gleich ob Metall, ESD-Materialien, Hitze oder Chemikalien Einfluss nehmen könnten – es gibt für nahezu jede Anforderung die passende Label-Lösung.“ Um die Benefits des RFID-Einsatzes plakativ zu veranschaulichen, wird Frank Linti auch in seinem SpeedLab am User Day der RFID tomorrow die Automobilproduktion als Projektionsfläche nutzen und so die Übertragbarkeit auf andere industrielle Montageketten darstellen.

Weitere Informationen zu Schreiner LogiData erhalten Sie unter www.schreiner-logidata.de.

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