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Mülltauchen – gemeint ist das Durchwühlen von Abfallcontainern üblicherweise nach Lebensmitteln. Doch längst haben Medikamentenfälscher diese „Quelle“ entdeckt: Sie suchen nach leeren Arzneimittelbehältern, um diese mit gefälschten Substanzen zu füllen. Mit der verpflichtenden EU-Direktive sind Umverpackungen nicht mehr so leicht zu manipulieren, bei Primärbehältern jedoch bleibt das Risiko – und hier wäre ein Erstöffnungsnachweis besonders wichtig. Eine Sicherheitslücke, die Flexi-Cap schließen kann.

Gestohlen, umverpackt, illegal wieder befüllt und umetikettiert: Oft ist es auf den ersten Blick nicht ersichtlich, ob es sich bei einem Arzneimittel um eine Kopie handelt. Viele Fälscher haben ihre Fertigkeiten derart perfektioniert, dass sogar Zoll und Polizei hinters Licht geführt werden könnten. Vermeintlich einfach zu fälschen scheint das unscheinbar wirkende Covert-Hologram Seal – doch wenn es geöffnet wird, kommt ein Effekt zum Vorschein, mit dem kein Fälscher rechnet.

Am Mittwoch, den 6. August 2014 brachte die ARD-Sendung Plusminus einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Arzneimittelfälschungen. Der Beitrag zeigt etwas reißerisch, wie leicht es heutzutage ist, Druckdaten von Medikamentenverpackungen zu kopieren bzw. an entsprechende Daten heranzukommen.

Leere Behälter für Medikamente können unbemerkt wieder befüllt und als vermeintliches Original in Umlauf gebracht werden. Deswegen hat Schreiner MediPharm das neue Produkt Flexi-Cap entwickelt, welches das erstmalige Öffnen eindeutig anzeigt. Man sieht also sofort, wenn jemand den Behälter geöffnet hat.