VDMA Studie Produktpiraterie 2016: 70% der teilnehmenden Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sind von Produkt- und Markenpiraterie betroffen.

VDMA-Studie Produktpiraterie 2016

Am 27. April 2016 ist es wieder soweit: Seit 2006 stellt der VDMA alle 2 Jahre die Ergebnisse seiner Mitgliederbefragung zur Betroffenheit von Produktpiraterie vor. Dieses Jahr kann erstmalig ein kleiner Rückgang des finanziellen Schadens durch gefälschte Produkte berichtet werden. Trotzdem liegt der geschätzte Schaden allein in Deutschland  bei 7,3 Mrd. Euro. 70% der 193 teilnehmenden Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sind von Produkt- und Markenpiraterie betroffen.

Am stärksten leiden Hersteller von Motoren, Kunststoff- und Gummimaschinen und Textilmaschinen. Aber auch Hersteller von Thermoprozesstechnik, Landtechnik und Werkzeugmaschinen  (alle über 90%) berichten von Umsatzeinbrüchen, Gefährdungen und unberechtigten Garantieansprüchen durch Nachahmungen und Fälschungen.

Die Volksrepublik China ist bei den Nennungen der Herkunftsländer von Fälschungen auf einen Höchstwert von 83% gestiegen.

Besonderes Gefahrenpotenzial wird im Anlagenbetrieb (48%) und Gefahren für den Menschen (39%) gesehen.

Als präventive Maßnahmen werden primär Schutzrechtsanmeldungen (82%) und Geheimhaltung (70%) sowie die sorgfältige Auswahl von Kooperationspartnern (69%) genannt. Immerhin 40% aller betroffenen Unternehmen setzen mittels fälschungssicherer Produktkennzeichnung technische Kopierschutzmaßnahmen ein. Die Vielfalt individueller besonders sicherer Fälschungsschutz-Technologien zeigt Schreiner ProTech gemeinsam mit dem Competence Center Schreiner ProSecure in Halle 8 der Hannover Messe vor.

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