Völkerwanderung in der Schreiner Group

In den kommenden Wochen werden die Kolleginnen und Kollegen nach Feierabend ins Imkerhandwerk eingelernt. Neben den Theorieschulungen gibt es auch praktische Erfahrungen im Umgang mit unseren Schreiner-Bienen. Andreas Hofenauer versteht sich dabei gewissermaßen als „Fahrlehrer“: „Dieses Jahr wollen wir uns auf die Schulungen konzentrieren, aber natürlich gibt es auch Praxisunterricht. Nächstes Jahr können wir uns in Dreier-Teams aufteilen, die sich eigenständig jeweils um ein Bienenvolk kümmern. Da hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen, dann macht das richtig Spaß.“

Spaß hatten auch die Bienen an ihrem neuen Revier. Sie fühlen sich bei uns offenbar so wohl, dass gleich zwei Bienenvölker geschwärmt sind. So nennt man das, wenn sich Bienenvölker aufteilen. „Das ist ein ganz natürlicher Prozess, so vermehren sich die Bienen.“ Sobald eine neue Bienenkönigin geschlüpft ist, verlässt die alte Königin den Bienenstock gemeinsam mit rund 10.000 Bienen im Gefolge. Dieser Schwarm wartet im nächsten Baum oder Busch solange, bis sogenannte „Scout-Bienen“ eine neue Bleibe gefunden haben. Etwa ein bis zwei Kilogramm Honig haben sie an Proviant dabei und können damit bis zu 12 Stunden durchhalten. „Finden sie nichts, steht es schlecht um sie. Das ist ein hochdramatischer Akt.“, erklärt Hofenauer. Zumindest einer der beiden Schwärme ist fündig worden: Er wohnt jetzt in einem Vogelnistkasten in einem nahegelegenen Waldstück.

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