Wie wird man Top-Innovator?

V. l.: Robert Weiss (Leiter Technologie- und Innovationsmanagement), Ranga Yogeshwar (Top 100-Mentor) und Roland Schreiner (Geschäftsführender Gesellschafter)

Wie bereits berichtet, haben wir den renommierten Top 100-Wettbewerb gewonnen und dürfen uns damit Innovator des Jahres 2015 nennen. Ein toller Erfolg für die Schreiner Group! Doch was ist der Top 100-Wettbewerb überhaupt? Ist es schwer, einen solchen Preis zu gewinnen? Dieser Beitrag soll Licht ins Dunkel bringen und erklären, was man tun muss, um Top-Innovator 2015 zu werden und wer hinter „Top 100“ steht.

„Top 100“: Der Wettbewerb
Gemeinsam mit Mentor Ranga Yogeshwar ehrt die TOP 100-Jury die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands. TOP 100 ist bereits seit über 20 Jahren am Markt und das einzige Benchmarking für Innovationsmanagement in Deutschland. Das heißt, TOP 100 zeichnet keine einzelnen Produkte aus, sondern nimmt alle Stufen des ganzheitlichen Innovationsmanagements genau unter die Lupe. Für die wissenschaftliche Leitung des Projekts sind Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team von der Wirtschaftsuniversität Wien verantwortlich. Im Rahmen einer Benchmarkingstudie vergleicht er alle teilnehmenden Unternehmen miteinander. Anschließend fällt eine hochkarätig besetzte Jury von Roland Berger (Unternehmensberatung) über Sabine Christiansen (ehem. ARD-Talkerin) oder Christian Lindner (FDP) bis hin zu Steffen Klusman (Chefredakteur Manager Magazin) schließlich das Urteil. Diesjähriger Sprecher der Top 100-Jury ist Prof. Dr. Dr. August-Wilhelm Scheer, Gründer der IDS Scheer AG und ehemaliges Mitglied des “Rats für Innovation und Wachstum” der Bundesregierung.

Die Besten der Besten werden schließlich von Mentor Ranga Yogeshwar auf dem Deutschen Mittelstands Summit mit dem TOP 100-Preis ausgezeichnet. Nur sie dürfen das Qualitätssiegel nutzen. Wie aus 302 Qualifikanten letztendlich 9 ausgezeichnete Top-Innovatoren ausgewählt werden, veranschaulicht folgende Grafik:

Top 100 Unternehmen 2015: So lief das Auswahlverfahren.

Top 100 Unternehmen 2015: So lief das Auswahlverfahren.

Wer steht hinter „Top 100“?
Seit 1993 vergibt die compamedia GmbH das „Top 100“-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100“ ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich.

„Top 100“: Ein exklusiver Kreis
Die „Top 100“ sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

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